Der Verein „Westkirchen hilft!“ lässt weitere Taten folgen. Mit einer neuen Aktion soll nun Hannes Stövesand geholfen werden.
Der heute achtjährige Hannes litt an Säuglingsepilepsie. Im Mai 2008, vier Monate nach der Geburt, traten bei ihm die ersten epileptischen Anfälle auf, die sich mehrmals täglich wiederholten. Durch die zahlreichen Anfälle veränderte Hannes sein Wesen, er verlor sein Lächeln und den Blickkontakt, wirkte teilnahmslos. Er durchlief mehrwöchige Krankenhausaufenthalte, und es wurden viele medikamentöse Therapieformen durchgeführt, bis eine gefunden wurde, die die täglichen Anfälle stoppen konnte.
Diese schwer behandelbare und seltene Form von Epilepsie zieht eine erhebliche Entwicklungsverzögerung nach sich. Hannes fing nur langsam an, sich zu entwickeln. Erst mit knapp sechs Jahren hat er das Laufen gelernt. Hierfür waren viele Behandlungen, wie z. B. Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und therapeutisches Reiten, notwendig. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kann Hannes nur wenige Worte sprechen und nur mit Hilfe essen und trinken. „Die Entwicklung unseres Sohnes geht sehr langsam voran“, erzählen die Eltern von Hannes, Kathrin und Paul Stövesand. Sie wünschen sich sehr, dass ihr Sohn eines Tages sprechen und weitere alltägliche Dinge des Lebens lernen wird. Große Hoffnung setzt die Familie nun in eine Delfintherapie in Florida bei Island Dolphin Care. Hannes’ Ärzte und Therapeuten sind ebenfalls der Ansicht, dass diese Therapie Hannes erheblich in seiner Entwicklung weiterbringen wird. Diese Art der Therapie ist sehr kostenintensiv und wird von den Krankenkassen nicht bezahlt. Durch die Spende von „Westkirchen hilft!“ ist Hannes der Delfintherapie nun einen Schritt näher gekommen.
Nach Matthias Gerdemann, Guido Leder, Mia Mertins und Gerald Rensen ist dies ein weiterer Fall, bei dem der Verein aus dem Golddorf Hilfe leistet.
Helfen Sie mit! Spenden Sie unter dem Stichwort „Hannes“ auf eines unserer Spendenkonten.

