Stichwort: Gerald – Hilfe nach Gehirntumor

Stichwort: Gerald – Hilfe nach Gehirntumor

Der Verein „Westkirchen hilft!“ lässt weitere Taten folgen. In einer neuen Hilfsaktion soll Gerald Rensen aus Hoetmar geholfen werden. Der zweifache Familienvater ist schwer erkrankt und leidet an einem bösartigen Hirntumor (Glioblastom).

Der heute 41-jährige Familienvater war erst Anfang Mai aus beruflichen Gründen aus Bad Sassendorf nach Hoetmar gezogen, um das neue Eigenheim im Neubaugebiet Weidkamp mit seiner Familie zu beziehen. Als er einige Tage später über Sehstörungen und Nackenbeschwerden klagte, suchte er das Krankenhaus St. Josef-Stift in Sendenhorst auf, in dem er als Therapeut tätig ist. Am selben Tag ging es direkt weiter in das Herz-Jesu-Krankenhaus nach Hiltrup, wo eine MRT-Untersuchung durchgeführt wurde. Der erste Befund war, dass sich etwas im Kopf befindet, und man sprach von einer unklaren Raumforderung, die weiter abgeklärt werden muss. Einen Tag später, am 10.5.2014, wurde der gelernte Masseur und medizinische Bademeister in die Uniklinik nach Münster verlegt, wo am 16.5.2014 eine Operation (Tumorreduktion) anstand.

Dann folgte das erschreckende Ergebnis über den bösartigen Hirntumor. Elf Tage später wurde Gerald Rensen aus der Klinik entlassen, und er litt unter einer starken Seheinschränkung. In den Sommermonaten fuhren Gerald Rensen und seine 37-jährige Frau Andrea täglich zur Bestrahlung in die Uniklinik Münster. Parallel dazu unterzog sich der gebürtige Cloppenburger einer Chemotherapie. Eine Reha in Bad Driburg folgte in den Monaten August und September des Jahres. Im Oktober musste Gerald Rensen wegen Bewusstseinsstörungen und einer halbseitigen Lähmung erneut eine Klinik aufsuchen.

Mittlerweile hat sich der Zustand gebessert und Gerald hat zu Hause wieder lesen und schreiben gelernt. Im täglichen Leben versucht er jeden Tag, seine Kinder Alina (9 Jahre) und Gerrit (5 Jahre) in die Schule und den Kindergarten zu begleiten.

In der Zeit, in der Gerald Rensen in der Klinik war, wurde die Familie von Angehörigen, Freunden und der Nachbarschaft tatkräftig unterstützt. Hier wurden Pflaster- und Gartenarbeiten durchgeführt, die der Hausherr selbst nicht mehr ausführen konnte.

Unsere Hilfe

Der Verein Westkirchen hilft! hat dieses Schicksal aufgegriffen und seine Unterstützung zugesagt. Der größte Wunsch der Familie Rensen ist es, dass die letzten Arbeiten am Neubau in Hoetmar fertiggestellt werden. Im Mittelpunkt steht hier eine Unterstellmöglichkeit für Fahrräder und andere Utensilien, die in den Wintermonaten Schutz brauchen. „Die Familie Rensen braucht jetzt alle Kraft, um sich um Gerald zu kümmern, deshalb werden wir die Maßnahme ergreifen und den Wunsch der Familie erfüllen“, so Dirk Brandt, 2. Vorsitzender von Westkirchen hilft!.

Der Verein, der Menschen unterstützt, die unverschuldet in Not geraten sind, hat nach den Hilfsaktionen für Matthias Gerdemann, Guido Leder und Mia Mertins (Die Glocke berichtete) ein weiteres Schicksal aufgegriffen und hofft auch hier auf die Spendenbereitschaft.

Ein großer Dank geht an die vielen Spender, die auch im Jahr 2014 die Projekte des Vereins zahlreich unterstützt haben. (B.S.)

Helfen Sie mit! Spenden Sie unter dem Stichwort „Gerald“ auf eines unserer Spendenkonten.